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Die Jury

Die Jury beobachten konzentriert die Aufführung

© Stadt Ulm / Foto: Daniel Grafberger

Der gebürtige Italiener Andrea Figallo ist vor allem als Bassstimme der berühmten A-Cappella-Gruppe Wise Guys bekannt geworden. 1972 in Gorizia (Italien) geboren, studierte er zunächst Musik und Schauspiel an der Universität Bologna. Figallo bildete sich zunächst in der Musikrichtung Jazz weiter und dann im Bereich Gesang und Chor. Er lehrte an Universitäten in Japan und Taiwan und gab Workshops auf Konferenzen und Großevents. Als Chor-Coach unterstützte Andrea Figallo unter anderem "Voices in Time", "Free Voices Gospel Choir" oder den "Bonner Jazzchor". Seine Expertise im Bereich Gesang brachte er als Jury-Mitglied in verschiedenen Vokal-Wettbewerben ein. Neben dem A-Cappella Award Ulm jurierte er auch  für "Moscow Spring A-Cappella" oder "Hessisches Chorfestival Wettbewerb". Neben seiner Sängerkarriere bei den "Flying Pickets", "Wise Guys" und den dreifach-nominierten Grammy-Kandidaten "VOCAbuLarieS" produzierte Andrea CDs für die Wise Guys und andere Gruppen. Insgesamt verdiente Andrea durch seine Arbeit 1 Echo-Award, 2 Grammy-Nominierungen und 8 CARA-Nominierungen.

Reinette van Zijtveld-Lustig studierte Jazzgesang am Hilversums Konservatorium in Holland, unter anderem bei Mark Murphy, Maria Joao, Greetje Kauffeld und Deborah Brown. Seit 1993 lebt die gebürtige Niederländerin in Deutschland und unterrichtet Jazzgesang, Fachmethodik, Chor und Ensemble an den Musikhochschulen in Würzburg und Nürnberg. Neben ihrer Hochschultätigkeit gibt sie Kurse, Fortbildungen und Workshops in Jazzgesang, Improvisation, Jazzchor und Vokalensembles. Als Vokalkünstlerin ist Reinette van Zijtveld-Lustig jahrelanges Mitglied der A-Cappella-Gruppe „Vokal Total”, die sich Bühne mit Künstlern wie den „New York Voices”, „The Real Group”, Albert Mangelsdorff und Bill Ramsey teilte. Sie arbeitet momentan an Erneuerungen in der Chor- und Vokalmusik und deren Pädagogik. Hierzu gehören Pro-jekte für und mit dem Deutschen Musikrat, mit Kollegen wie Michelle Weir (Vocal Improvisation), Jim Daus Hjernoe (Dänemark, the intelligent choir), Bob Stolloff (Scat), Roger Treece und Rhiannon („Voicestra”, circlesongs) und Kim Nazarian („New York Voices”). Als Big Band-Sängerin arbeitet sie regelmäßig mit der „Lumberjack Big Band” in Göppingen und der „Big Band Würzburg", mit welcher sie auch drei CDs aufnahm.

Der gebürtige Leipziger hatte seine ersten prägenden Gesangserfahrungen im Schulchor. Danach war er als Sänger, Geiger und E-Bassist in mehreren semi-professionellen Bands aktiv. Erste A-Cappella-Erfahrungen sammelte er mit seinem Schulfreund Matthias Knoche. Beide waren Mitbegründer der Gruppe "Mamakriminal". Während des Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (2002-2006) erfand er mit den Kommilitonen Claudia Graue und Christopher Nell das Trio "Muttis Kinder". Nach nur drei-monatigem Bestehen der Band erhielten sie bereits den 2. Platz beim Jugend Kulturell Förderpreis in der Sparte A-Cappella. Trotz etlicher Theaterengagements, die für jeden der drei auf das Studium folgten, verloren sie sich nicht aus den Ohren, sondern treten seitdem regelmäßig im In- und Ausland auf. Seitdem gewannen sie viele namhafte Musik- und Kleinkunstpreise. Marcus spielte u. A. die Titelrolle in der Rockoper „The Who’s: Tommy“ am Volkstheater Rostock und war in der Oper "Ritter, Tod und Teufel", im Zuge der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern, als Ritter von Plessen zu erleben.